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Los 2657Wagner, Siegfried
Brief mit Porträt und beiliegendem Bayreuth-Album. 1909
Auktion 127
Schätzung
400€ (US$ 455)
Wagner, Siegfried, Sohn Richard Wagners, Komponist und Dirigent, Leiter der Bayreuther Festspiele (1869-1930). Auf Karton gewalzte Portrait-Photographie m. U. "Siegfried Wagner" und eigh. Brief auf der Rückseite. 23,8 x 19,5 cm. O. O. (wohl Januar 1909).
An einen Herrn Wecker, dem er für eine "poetische Weihnachtsgabe" dankt. "... Dass Sie sich im Getriebe des Theater-Wesens noch so viel Musse erhalten haben, schreiben zu können, ist bewunderungswürdig. - Leider kann ich wegen der Mitwirkung in Bayreuth nichts Gutes künden. Dieses Jahr ist der Chor um 25 Mitglieder verringert gegen das Lohengrin-Jahr. Es gibt also sowieso schon Jammern und Stöhnen von den 25, die wegbleiben müssen! Wir können daher keine Neuen dazunehmen! Das würde noch grösseren Verdruss geben. Sagen Sie das Ihrem Kollegen, es ist wohl der, der im Wildfang so nett tanzte? ...". Siegfried Wagners Oper "Herzog Wildfang" war 1901 in München uraufgeführt worden. - Die Aufnahme des Ateliers Boissonnas et Eggler zeigt den Künstler im Brustbild en face (Bildformat 11 x 8,4 cm). - Das Foto etwas verblasst. - Dabei: Ein neueres Foto-Album, enthaltend 67 nicht signierte Fotos mit Bayreuther Portraits, Rollen- und Szenenbildern aus den Jahren 1965-1968 (Format meist 14,5 x 10,2 cm), ferner ein Kabinett-Foto Richard Wagners (Bruckmanns Portrait-Collection Nr. 180, Format 17 x 11,3 cm; idealisierte Darstellung, vielleicht nach dem Foto bei Geck 30 A) sowie 14 signierte Rollenfotos (meist Postkarten) und 4 weitere, nicht signierte Rollenfotos verschiedener Formate. - Die Bilder jeweils mit Foto-Ecken lose einmontiert. Beachtliche Sammlung mit qualitätvollen Aufnahmen der Sänger und Sängerinnen Wolfgang Windgassen, Gustav Neidlinger, Theo Adam, Anja Silja, Astrid Varney, Thomas Stewart, Hans Hotter, Josef Greindl, Leonie Rysanek, Hermann Prey, Birgit Nilsson, James King, Martha Mödl und anderen sowie Porträts und zahlreichen Bühnenbildern von Wieland und Wolfgang Wagner. - Unter den signierten Rollenporträts finden sich Martha Mödl, James King, Hans Beirer, Tomislav Neralic, Otto Wiener, Gerd Nienstedt, Sandor Konya und Rudolf Gomzar. - Reiches Material aus der Zeit der Hochblüte der Ära Wieland und Wolfgang Wagner in Bayreuth.
Los 2636Wagner, Siegfried
Signiertes Porträtfoto nebst Beilagen. 1905-1986
Auktion 126
Zuschlag
120€ (US$ 136)
Wagner, Siegfried, Sohn Richard Wagners, Komponist und Dirigent, Leiter der Bayreuther Festspiele (1869-1930). Porträtfoto-Postkarte mit eigh. Signatur "Siegfried Wagner" auf der Bildseite. Orig.-Bromsilber-Abzug. O. O. (wohl um 1905).
Die Karte mit dem Hersteller-Kürzel "B. K. W. I." zeigt den Künstler im Brustbild und Profil, vom Betrachter nach links gewendet. - Beiliegend je 1 Autograph von Wieland (masch. Brief, Altenburg 19.XII.1943 mit einer Einladung ins Restaurant "Weisses Ross" nach Erstaufführung der "Götterdämmerung", mit Angabe zur Verpflegung: je 50 gr. Fleisch und Weissbrot, 10 gr. Butter). - Wolfgang (handschr. Postkarte, Bayreuth 1946), Wolf Siegfried und Gertrud Wagner.
- Wagner, Siegfried, Sohn Richard Wagners, Komponist und Leiter der Bayreuther Festspiele (1869-1930). 4 eigh. Ansichts-Postkarten m. U. "Siegfried Wagner". (Bayreuth, Dresden und Kienthal 1904-1907).
An eine junge Dame in St. Gilgen am Wolfgangsee, der er Dank und Grüße sendet. Auf einer Karte mit der Ansicht von Haus Wahnfried in Bayreuth schreibt er: "Sehr verspätet (aus Zerstreutheit und Arbeitsfülle) sende ich Ihnen u. Frl. Tildi herzlichen Dank für das grossartige Gedicht! Wer ahnt, dass solche Poetinnen am Wolfgangsee leben! Adieu u. Aufwiedersehen ...". Zwei Karten zeigen Fotos von (wohl seinen) zwei Hunden; eine Karte aus Kienthal bei Bern zeigt die Skulptur eines schlafenden Löwen. - Beiliegend eine nicht signierte Porträtfoto-Postkarte mit Siegfried Wagners Bildnis (Bayreuth 1904).
Wagner, Siegfried, Sohn Richard Wagners, Komponist und Leiter der Bayreuther Festspiele (1869-1930). 2 eigh. Briefe und 3 (2 eigh.) Postkarten m. U. "Siegfried Wagner" bzw. "S. W.". Die Briefe und 1 Postkarte in engl. Sprache. Zus. 8 S. (Bleistift und Tinte). Verschied. Formate. 1912-1929.
Die Briefe und 1 Postkarte an den Konzertveranstalter A. F. Wilshire in Bristol, über ein geplantes Konzert: "... Please excuse for writing with the pencil. I had a motor accident and cannot use my right hand. So I have to write with the left. Rather desagreable ... If I understand you right, you thought I was to conduct, is a complete Choral-Concert with fragments of the operas of my father. Is that so? I, in fact, only conduct symphonic Concerts how you can see by a few programs which I send inclosed. To tell you the truth: I don't like to conduct such pieces toren out of the whole and arranged at that purpose, not in the original form. Please let me know some details. Concerning the financial please make me your propositions. With best regards, also from my dear Winifred [Bayreuth 27.VI.1929] ... The rehearsals are going on very well! The first cycle begins the 16. My wife only comes for the second, and then we want to go on to Athens! - My editor Max Brockhaus is furious against Lockier, that he does not send him the money for the music! In Germany one is used to be very punctual in such matters [Ferrovia 30.VIII.1929] ... The following program, I think, will please you and the audience: (My part) 1.) a Ouverture Bruder Lustig b) Vorspiel Schwarzschwanenreich (Editor: Max Brockhaus, Leipzig, Querstrasse) 2) Meistersinger Vorspiel u. Choral 3) Siegfried Idyll 4) Tannhäuser Ouverture. - When is the rehearsal? ... [o. O. 21.XI.1929]. - Der Text auf einer Porträtfoto-Postkarte (Bayreuth, wohl 1912), an die Ehefrau des Dirigenten Karl Muck in Berlin gerichtet, ist diktiert, so dass nur die Unterschrift "S W" von Siegfried Wagner stammt: "Die Großtat Ihrer 8 Seiten so zu verkennen, ist allerdings empörend. Ich bitte gehorsamst um Verzeihung ... Morgen gehts auf Reisen. Am 25. bin ich in Berlin und wage mich ins Adlon ...". - Beiliegend ein eigenhändig adressierter großer Umschlag, der von Bayreuth nach Bristol geschickte wurde. - Ferner beiliegend 2 schöne Porträt-Photos (Brustbilder, Kabinett-Format 16,5 x 10,5 cm). Das erste stammt vom Wiener Hof-Photographen J. Löwy und ist von Siegfried Wagner auf der Bildseite signiert; das zweite, nicht signiert, zeigt den Künstler en face, mit verschränkten Armen. Es stammt vom Berliner Hof-Photographen W. Höffert.
- Wagner, Siegfried, Sohn Richard Wagners, Komponist und Leiter der Bayreuther Festspiele (1869-1930). Eigh. Brief m. U. "Siegfried Wagner". 2 S. Kl. 4to. Bayreuth 26.XI.1902.
An einen Herrn, der ihm eine Schrift übersandt und angefragt hatte, warum die "Allgemeine Musikzeitung" regelmäßig Gehässigkeiten gegen Bayreuth verbreite. "... Ich muss Ihnen das wiederholen, was ich Ihnen mündlich sagte, dass ich nichts directes weiss, weil ich die Allgemeine Musikzeitung nicht lese. Von verschiedenen Seiten ist mir gesagt worden, dass Gehässigkeiten gegen Bayreuth, sogar Verleumdungen gegen unser Haus darin häufig vorkämen ...". Er habe daher den Verwaltungsrat der Festspiele befragt, ob denn früher einmal Mißhelligkeiten zwischen Bayreuth und jener Redaktion vorgefallen seien. Der Verwaltungsrat habe den Sachverhalt in einem Brief erklärt, den er, Siegfried Wagner, hier beifüge. - Dieser Brief ("Liebster Siegfried!") liegt auch hier bei und erklärt die Anti-Bayreuth-Kampagne des Redakteurs Otto Leßmann damit, daß in den 1880er Jahren Werbung für die Festspiele auch in Zeitschriften wie der "Allgemeinen Musikzeitung" gemacht wurde, sich Leßmann aber anstelle der Bezahlung Freikarten erbat. Als ab 1890 die Festspielkarten so begehrt wurden, daß die Vorstellungen lange vorher ausverkauft waren, ging man von dem Verfahren ab, und Leßmann erhielt trotz Protestes keine Freikarten mehr. Seitdem lasse er keine Gelegenheit aus, gegen Bayreuth und seine Festspiele zu Felde zu ziehen. - Von diesem Verwaltungsrats-Brief das erste Blatt aufgezogen.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
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