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Los 2146Schlegel, Friedrich von
Philosophie des Lebens
Auktion 127
Schätzung
150€ (US$ 170)
Schlegel, Friedrich von. Philosophie des Lebens. In funfzehn Vorlesungen gehalten zu Wien im Jahre 1827. 2 Bl., 482 S., 1 Bl. 19,5 x 13 cm. Pappband d. Z. (Ecken etwas bestoßen) mit goldgeprägtem RSchild. Wien, Carl Schaumburg, 1828.
Goedeke IV/1, 26, 36. Borst 159. – Erste Ausgabe seines Spätwerks. – Schönes und wohlerhaltenes Exemplar.
Schlegel, Friedrich von, Schriftsteller, Publizist, Philosoph und Diplomat, Hauptvertreter der literar. Romantik (1772-1829). Eigh. Schriftstück mit dreimaligem Namenszug "Hrn v. Schlegel" im Text. 1 S. Quer-4to. Wien 17.XI.1815.
Wohl für Johann Gottlieb Heubner, der 1813 den Verlag Camesina in Wien übernommen hatte, vorbereitete Quittung: "Ich bescheinige hiedurch, daß ich Hrn. v. Schlegel in Betreff unsrer Abrechnung über das Deutsche Museum vom Jahre 1813 noch über 344 fl. Conventionsgeld Rechnung abzulegen schuldig bin, welche Rechnung ich nebst meiner GegenRechnung aus dem Ueberschuß von der Abrechnung des Jahres 1812, und an seitdem gehabten Auslagen an Porto u. s. w. wie auch an gelieferten Büchern, baldmöglichst ausfertigen und Hrn. v. Schlegel übersenden werde. Was Hrn. v. Schlegel etwa an obbenannter Summe nach Abzug meiner Gegenrechnung noch zu Gute kommen sollte, verspreche ich spätestens bis zur kommenden Leipziger Jubilate Messe 1816 zu berichtigen ...". - Die von Schlegel herausgegebene einflußreiche Zeitschrift "Deutsches Museum" erschien 1812-1813 in vier Bänden bei Camesina in Wien.
- Eigh. Brief m. U. "Dein alter Freund Friedrich Schlegel". 3/4 S. Doppelblatt mit Adresse. 8vo. Wien 17.VI.1823.
An den Philosophen Henrich Steffens (1773-1845), Professor an der Universität Breslau. "Seinem verehrten Freunde Steffens empfiehlt sich zum freundlichen Andenken, und bittet ihn zugleich, der geehrten Frau Gräfin von Lesniowska geb. Gräfin Zichy, welche diese Zeilen mitnimmt, während der kurzen Zeit ihres Aufenthaltes zu Breslau, um die dortigen Merkwürdigkeiten zu sehen, gefälligst behülflich seyn zu wollen; eine Gefälligkeit, von der ich gewiß bin, daß Du sie gern gegen diese höchst ausgezeichnete Dame wirst übernehmen wollen ...". - Beim Adressblatt kleiner Eck-Abriss von der Siegel-Öffnung; leicht gebräunt.
- Eigh. Billet m. U. "Fr Schlegel". 3/4 S. Kl. 4to. (Wien nach 1808).
"Ich bitte Sie an einer freyen Morgenstunde dieses kleine Gedicht zu lesen, was ich mir dann gelegentlich zurück erbitte. - Heute predigt Veit bey Maria Stiegen. Ich freue mich, Sie heute Mittag zu sehen ...". - Etwas gebräunt; ein Faltenriss unauffällig unterlegt.
Schlegel, Friedrich von. Lucinde. Ein Roman. 300 S. 15 x 9 cm. HLeder um 1900 im Stil d. Z. mit goldgeprägtem RTitel. Berlin, Frölich, 1799.
Goedeke VI, 21.20. Borst 847. Brieger 2155. Wilpert-Gühring² 4. Krieg, MNE II, 209. Hayn-Gotendorf VII, 175. NDB XXIII, 40ff. – Erste Ausgabe der einzigen Romanveröffentlichung Schlegels, der aufgrund seiner Frivolität einen Literaturskandal auslöste. Nach christlicher Läuterung verleugnete der Autor sein Jugendwerk, so dass es nicht in seine Werkausgaben gelangte. Dieser "berüchtigte Roman, der durch die in ihm versuchte Verherrlichung der sinnlichen Liebe großen Anstoß erregte", ist zugleich ein Schlüsselroman über Schlegels intime Beziehungen. "Erste seltene Ausgabe des berüchtigten Romans, der durch die in ihm versuchte Verherrlichung der sinnlichen Liebe grossen Anstoss erregte" (Hayn-Gotendorf). – Etwas gebräunt, teils etwas braunfleckig. – Dabei: Derselbe. Philosophie der Geschichte. In achtzehn Vorlesungen gehalten in Wien im Jahre 1828. 2 Bände. X, 338 S., 1 Bl.; 1 Bl., 324 S., 2 Bl. 20,5 x 13 cm. HLeder d. Z. (etwas berieben) mit montiertem RSchild. - Goedeke VI, 27, 37. - Erste Ausgabe der wohl letzten zu Lebzeiten erschienenen Veröffentlichung. - Etwas gebräunt, Vorsätze leimschattig.
Schlegel, Friedrich von, Schriftsteller, Publizist, Philosoph und Diplomat, Hauptvertreter der literar. Romantik (1772-1829). Eigh. Brief m. U. "Fr. Schlegel". 2 S. 8vo. Unterzell bei Würzburg 5.IX.1806.
Möglicherweise an seinen Verleger Friedrich Wilmans in Frankfurt/Main gerichtetes Schreiben, in dem Schlegel "für die Freundschaft, welche Sie mir während meines Aufenthaltes in Frankfurt erwiesen, so wie auch für ihre fortdauernde Gefälligkeit in der Besorgung meiner Briefe" dankt. Da er von seinem Bruder noch keinen Brief erhalten habe, könne er auch über den Zeitpunkt seiner Rückreise nichts Bestimmtes sagen, doch hofft er in Frankfurt genug Zeit zu haben, "um noch einige angenehme Stunden in Ihrem Hause zu genießen". Er bittet, weitere Briefe von ihm weiterzuleiten, da er wünscht, dass sie "schnell und richtig ankämen", darunter einen an Johann Gottfried Ebel (1764-1830), den Verfasser der berühmten "Anleitung auf die angenehmste und nützlichste Art in der Schweiz zu reisen". Abschließend bemerkt er: "Briefen aus Sachsen zu folge wäre der Krieg wahrscheinlicher als je". Kurze Zeit später, am 14. Oktober, siegte Napoleon in der Schlacht bei Jena und Auerstädt. - Mit Empfängernotiz vom 11. September 1806.
Schlegel, Friedrich von. Philosophie der Geschichte. In achtzehn Vorlesungen gehalten in Wien im Jahre 1828. 2 Bände. X S., 1 Bl., 338 S., 1 Bl.; 2 Bl., 324 S., 2 Bl. 20,5 x 13,5 cm. Halbleinen d. Z. (leicht berieben) mit goldgeprägtem RTitel. Wien, Carl Schaumburg, 1829.
Goedeke VI, 27, 37. – Erste Ausgabe der wohl letzten zu Lebzeiten erschienen Veröffentlichung. Die Weltgeschichte deutet Friedrich Schlegel (1772-1829) theologisch als zwischen Sündenfall und Erlösung eingeschlossen. "Die Geschichte ist eine göttliche Epopoee und der Geschichtsschreiber selbst ein rückwärtsgekehrter Poet oder Prophet" (Vorrede). – Fliegender Vorsatz mit kleinem Schildchen und Besitzeintrag. Leicht stockfleckig.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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