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Los 1099Chemnitz, Martin
Examinis decretorum concilii Tridentini
Auktion 127
Schätzung
120€ (US$ 136)
Chemnitz, Martin. Examinis decretorum concilii Tridentini. Teile III-IV (von 4). 5 Bl., 448 S., 22 Bl.; 8 Bl., 352 S., 19 (von 20) Bl. Mit 2 Titelholzschnittvignetten.18 x 11 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder über abgefasten Holzdeckeln d. Z. (leicht berieben, der Rücken und die Rückseite etwas stärker, etwas angeschmutzt, gering wurmstichig) mit ziselierten Messing-Schließen. Frankfurt, 1590.
VD16 C 2172. Vgl. Schottenloher 43218b. Herzog-Hauck III, 802. – Die letzten beiden Bände der fünften Ausgabe von Martin Chemnitz' (1522-1586) kritischer Auseinandersetzung mit den Beschlüssen des Tridentinischen Konzils, das zwischen 1545 und 1563 in Trient stattgefunden hatte und auf dem die katholische Kirche ihre Position zur Reformation festlegte. Der lutherische Theologe und Reformator hatte bereits 1565 das Buch verfasst und 1566 drucken lassen. "Wohl kein Buch aus jener Zeit hat der römischen Kirche mehr Abbruch gethan als dieses, und auch katholische Theologen gewannen vor ihm großen Respekt" (Herzog-Hauck). – Am Schluss fehlt der Lage ZZZ des letzte Blatt (ZZZVIII). Titel mit hs. Besitzvermerken. Durchgehend mit Unterstreichungen, teils mit Anmerkungen. Leicht gebräunt, teils mit kleinem Feuchtigkeitsfleck im Rand. Sonst wohlerhaltenes Exemplar in einem dekorativen Einband, in dessen Mittelfeld auf dem Vorderdeckel ein Porträt Martin Luthers abgebildet ist.
Los 554Chemnitz, Martin
Examinis decretorum concilii Tridentini
Auktion 117
Zuschlag
150€ (US$ 170)
Chemnitz, Martin. Examinis decretorum concilii Tridentini. Teile III-IV (von 4). 5 Bl., 448 S., 22 Bl.; 8 Bl., 352 S., 19 (von 20) Bl. Mit 2 Titelholzschnittvignetten.18 x 11 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder über abgefasten Holzdeckeln d. Z. (leicht berieben, der Rücken und die Rückseite etwas stärker, etwas angeschmutzt, gering wurmstichig) mit ziselierten Messing-Schließen. Frankfurt, 1590.
VD16 C 2172. Vgl. Schottenloher 43218b. Herzog-Hauck III, 802. – Die letzten beiden Bände der fünften Ausgabe von Martin Chemnitz (1522-1586) kritischer Auseinandersetzung mit den Beschlüssen des Tridentinischen Konzils, der zwischen 1545 und 1563 in Trient stattgefunden hatte und bei dem die katholische Kirche ihre Position zur Reformation festlegte. Der lutherische Theologe und Reformator hatte bereits 1565 das Buch verfasst und 1566 drucken lassen. "Wohl kein Buch aus jener Zeit hat der römischen Kirche mehr Abbruch gethan als dieses, und auch katholische Theologen gewannen vor ihm großen Respekt" (Herzog-Hauck). – Am Schluss fehlt der Lage ZZZ des letzte Blatt (ZZZVIII). Titel mit hs. Besitzvermerken. Durchgehend mit Unterstreichungen, teils mit Anmerkungen. Leicht gebräunt, teils mit kleinem Feuchtigkeitsfleck im Rand. Sonst wohlerhaltenes Exemplar in einem dekorativen Einband, in dessen Mittelfeld auf dem Vorderdeckel ein Porträt Martin Luthers abgebildet ist.
Chemnitz, Martin. Examinis concilii Tridentini. Opus integrum. 4 Teile in 1 Band. 8 Bl., 208 S., 10 Bl.; 4 Bl., 270 S., 13 Bl.; 4 Bl., 220 S., 14 Bl.; 4 Bl., 165 S., 13 Bl. (d. l. w.). Titel in Schwarz und Rot. Mit 4 (wiederholten) Holzschnitt-Druckermarken von Jost Amman. 32,5 x 21 cm. Schweinsleder d. Z. (fleckig und berieben, Ecken etwas bestoßen; ohne die Schließbänder) mit arabeskem Mittelstück mit Portrait- bzw. Wappendarstellung in der Mitte sowie den Besitzerinitalen "I.B.B" mit der Jahreszahl "1585" auf dem VDeckel, hs. Rückentitel. Frankfurt, (Sigmund Feyerabend), 1578.
VD16 ZV 22259. Vgl. Graesse II, 130. Adams C 1440. – Nur in der Onlineversion des VD 16 nachgewiesene Druckvariante zu C 2170. Dritte (oder vierte) lateinische Ausgabe der zuerst 1576 ebenda erschienenen Schrift über die Ergebnisse des Konzils von Trient, das zwischen 1545 und 1563 in drei Perioden stattfand, um auf die Forderungen der Reformation zu reagieren. Außerordentlich einflussreiches Werk, das anhand einer gründlichen Kritik des Tridentinischen Konzils das gesamte katholische Dogmensystem in Frage stellt. Zweispaltiger Druck. – Etwas gebräunt und braunfleckig, anfangs oben schwach wasserrandig. Insgesamt wohlerhalten. Exemplar aus der Bibliothek des Ravensburger Predigers Johann Caspar Morell (gest. 1691), mit entsprechendem Eintrag auf dem (losen) fl. Vorsatz (dort auch ein weiterer Namenseintrag). Der auf das Jahr 1585 datierte Einband zeigt im Zentrum der Mittelarabeske auf dem Vorderdeckel ein Brustbildnis im Oval von Ludwig dem Frommen (1554-1593), der von 1568 bis 1593 fünfter Herzog von Württemberg war, der Rückdeckel mit dem herzöglichen Landeswappen.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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